Электроинструмент Makita по низким ценам
knee surgery

Aschura

Die Geschehnisse nach Aschura

Vom vermeintlichen Sieg in Euphorie, brachten die Soldaten die Angehörigen des Hauses des Propheten (s.a.a.s.) nach Kufah und dann nach Damaskus. Sie mussten jedoch feststellen, dass überall dort, wo die Menschen sahen, dass es sich bei den vermeintlich „Abtrünnigen vom Islam“ um die Familie des Propheten handelte, unweigerlich zu scharfen Verurteilungen Yazids und seiner blutrünstigen Soldaten kam. 

Die Nachricht, dass Yazid den Enkel des Propheten getötet hatte und die Familie des Propheten in Ketten nach Damaskus führte, verbreitete sich rasch und zwang Yazid dazu, die Gefangenen in vollem Respekt nach Medina zu geleiten. 

In Medina angelangt, weigerte sich Imam Sadschad in die Stadt zu kommen, sondern trauerte eine Woche lang um Imam Hussein und seine 72 treuen Gefolgsleute, bevor er Medina, jene Stadt, die sie vor kurzem im Gefolge Imam Husseins verlassen hatten, betrat.

Die islamische Ummah wurde durch den Tod Imam Husseins in einen Schock versetzt, welcher dazu führte, dass die Menschen die wahre Natur der tyrannischen Herrschaft Yazids erkannten. Es kam schon kurz nach dem Tod Husseins zu zahlreichen Aufständen gegen Yazid. Seine Herrschaft dauerte nur drei Jahre. Darüber, welches Schicksal ihn ereilte, herrscht bis heute Unklarheit. Auch die Dynastie der Omaijaden war bereits kurz nach ihrer Gründung dem Untergang geweiht. Sie währte im islamischen Zentrumsbereich nur bis in das 133 n. H. (750 n. C.).

Das Blut Husseins (a.s.) besiegte die Schwerter Yazids

Das Blut Husseins, das unschuldig in Kerbela vergossen wurde, war siegreich über die tausenden von Schwertern Yazids. Seit dieser Zeit dominiert die Botschaft von Kerbela große Teile der islamischen Ummah, die sich dazu berufen fühlen, dem Weg Husseins treu zu bleiben und gegen Diktatur und Tyrannei ihre Stimme zu erheben. 

Die Botschaft von Kerbela wird seit der damaligen Zeit durch die alljährlich im Monat Muharram stattfindenden Trauerveranstaltungen um Imam Hussein und seine treuen Gefolgsleute am Leben erhalten. 

Die Trauernden finden sich ein um die Werte Husseins in sich zu verinnerlichen, welche dieser in folgenden Worten verewigte:

Tue kein Unrecht und lasse kein Unrecht zu!

Jemand wie Hussein (a.s.), kann einem Tyrannen wie Yazid nicht Gefolgschaft leisten!

Der Tod in Ehre und Würde besser ist, als ein Leben in Unterdrückung und Erniedrigung!

Wenn ihr keine Religion mehr habt, dann seit wenigsten Menschen, die frei und unabhängig denken!

Zeinab, die Heldin in und nach Kerbela, beschreibt die Aufopferung Husseins in Kerbela, als sie von Yazid zynisch gefragt wird, wie sie die Tragödie von Kerbela erlebt habe, in folgenden Worten:

„Ich habe nichts gesehen als nur Schönheit!“

Die Verteidigung der menschlichen Werte, der Würde des Menschen, des unabhängigen freien Denkens mit dem eigenen Leben, ist jene schöne Tat, für die Hussein bis in die heutige Zeit hinein das absolute Vorbild ist.